"Welt"-Bericht
Details zur geplanten Steuer-Reform bei Kryptowerten wie dem Bitcoin werden bekannt

Innerhalb des Bundesfinanzministeriums werden die Pläne für eine Reform der Besteuerung von Gewinnen beim Handel mit Kryptowährungen offenbar konkreter.

    Bitcoin-Münze auf einer Computerplatine
    Das Finanzministerium plant bei Kryptowährungen ein Ende der Steuerfreiheit nach einem Jahr Haltedauer (Symbolhafte Darstellung einer Bitcoin-"Münze") (Imago | Christian Ohde)
    Die Zeitung "Die Welt" verweist auf ‌einen Referentenentwurf. Demzufolge sollen Gewinne aus dem Verkauf von Bitcoin, Ether und anderen Kryptowerten künftig unabhängig von der Haltedauer steuerpflichtig werden. Die Reform solle allerdings nur für Kryptowerte gelten, die ​nach dem 31. Dezember 2026 angeschafft werden. Bereits zuvor erworbene Kryptowährungen würden weiter unter die bisherigen Regelungen fallen.
    Bislang bleiben Gewinne aus Krypto-Transaktionen nach einer Haltefrist von zwölf Monaten in der Regel steuerfrei. Künftig soll auch ⁠hier ⁠die Abgeltungsteuer gelten. Diese beträgt 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Das Vorhaben ⁠befindet sich laut der Zeitung in der sogenannten ‌Frühkoordinierung innerhalb der Regierung. Änderungen sind damit noch möglich.
    Diese Nachricht wurde am 08.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.