
Die Zahl im vergangenen Jahr wurde auf 1.175 beziffert. Das sind mehr als doppelt so viele Waldbrände wie im Jahr 2024. Als Grund wird in der Statistik das besonders trockene Frühjahr 2025 genannt. Die gesamte Brandfläche betrug den Angaben zufolge mehr als 2.600 Hektar; das entspricht in etwa der Größe der Nordseeinsel Norderney. Damit war das vergangenen Jahr eines mit den höchsten betroffenen Waldflächen seit 1991. Grund war vor allem ein Großbrand in der sächsischen Gohrischheide im Juli 2025. Allein dort brannten rund 1867 Hektar. Nur in den Jahren 1992, 2019 und 2022 war noch mehr Wald betroffen als im vergangenen Jahr.
Ursache oft unbekannt
Die Ursache für die diesjährigen Feuer blieb in vielen Fällen ungeklärt: Rund 46 Prozent der Waldbrände entstanden aus unbekannten Ursachen. Etwa 27 Prozent gingen auf Fahrlässigkeit zurück - vorwiegend durch Camper, Waldbesucher oder Kinder. Rund 19 Prozent der Waldbrände seien mutmaßlich durch Brandstiftung gelegt worden, hieß es weiter.
Diese Nachricht wurde am 30.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
