
Das berichtet die in Kanada ansässige "Afghanistan Human Rights and Democracy Organization". Den Menschenrechtlern zufolge wurden im Jahr 2024 knapp 600 Auspeitschungen dokumentiert. Ein Jahr später habe sich die Zahl dieser Bestrafungsart fast verdoppelt. Bis April dieses Jahres wurden in Afghanistan bereits über 550 Auspeitschungen registriert. Auch die Vereinten Nationen zeigen sich angesichts dieser Entwicklung besorgt.
In den meisten Fällen wird diese Bestrafungsart bei Vorwürfen außerehelicher Beziehungen, angeblicher Sexualdelikte oder der Homosexualität angewendet. In vielen Provinzen Afghanistans werden die Opfer auf Sportanlagen oder öffentlichen Plätzen ausgepeitscht.
Diese Nachricht wurde am 25.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
