
Wie der Verein in Berlin mitteilte, hob ein Gericht in Neapel die 45-tägige Festsetzung des Schiffs "Sea-Watch 5" und ein Bußgeld in Höhe von 7.500 Euro auf. Behörden hatten die Sanktionen nach einer Bergung von schiffbrüchigen Migranten aus dem Mittelmeer am 13. August verhängt. Der Vorwurf lautete, die Besatzung habe nicht vorschriftsmäßig mit zuständigen Stellen in Libyen kommuniziert.
Sea-Watch begrüßte die Entscheidung als Erfolg gegen Blockaden ziviler Seenotrettungsschiffe durch die italienische Regierung. Streitpunkt ist hierbei ein Dekret von Innenminister Piantedosi, das Rettungscrews unter anderem verpflichtet, mit der libyschen Küstenwache zu kooperieren. Dieser werden schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen.
Diese Nachricht wurde am 17.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
