
Insgesamt holten die Athletinnen und Athleten des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) neunmal Gold, siebenmal Silber sowie elfmal Bronze und steigerten die Bilanz der vergangenen EM deutlich. Am Abschlusstag steuerten Paralympics-Sieger Josia Topf sowie Gina Böttcher auf ihrer Nebenstrecke 200 m Freistil noch jeweils Bronze bei.
"Das war bombastisch", sagte Bundestrainerin Ute Schinkitz. "Wir haben gezeigt, dass wir trotz mehrerer Herausforderungen sehr, sehr gut gearbeitet haben und machen uns mit diesen Ergebnissen gestärkt auf den Weg Richtung Weltmeisterschaften 2027 und Paralympics Los Angeles 2028."
Insgesamt schafften es elf der 22 deutschen EM-Starter mindestens einmal aufs Podest. Erfolgreichste Athletin war Paralympics-Siegerin Tanja Scholz mit dreimal Gold samt zwei Weltrekorden sowie einmal Silber. Verena Schott gewann sechsmal Edelmetall (2x Gold, 2x Silber, 2x Bronze) und damit die meisten deutschen Medaillen. Auch die Leistungsträger Taliso Engel und Elena Semechin triumphierten auf ihren Paradestrecken, mit Florian Reiter (Silber), Bálint Köszegváry und dem erst 13-jährigen Nisanur Kocabas (beide Bronze) glänzten aber auch einige Debütanten.
Diese Nachricht wurde am 13.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
