
Bundestagspräsidentin Klöckner würdigte Süssmuth als "eine der bedeutendsten Politikerinnen der Bundesrepublik". Ähnlich äußerte sich Bundespräsident Steinmeier. Er bezeichnete Süssmuth als "Vordenkerin, Vorkämpferin und Vorbild, insbesondere auch für viele Frauen". Bundeskanzler Merz sagte, Süssmuth habe beispielhaft für eine moderne und offene Gesellschaft gekämpft und Maßstäbe für Toleranz und Weltoffenheit gesetzt.
Die CDU-Politikerin Süssmuth arbeitete ab 1985 unter Bundeskanzler Kohl als Ministerin für Jugend, Familie und Gesundheit. Ein Jahr später wurde sie zusätzlich Deutschlands erste Bundesfrauenministerin. Von 1988 bis 1998 war sie Bundestagspräsidentin.
In ihrer politischen Karriere setzte Süssmuth sich unter anderem für die Reform des Abtreibungsparagrafen 218 ein und engagierte sich für Aids-Kranke.
Diese Nachricht wurde am 01.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
