
Sie sind im Besitz der Bundes und wurden vor einigen Monaten auf ihre Herkunftsgeschichte erforscht, also ihre Provenienz. Die vier Violinen, eine Viola und ein Cello sind wahrscheinlich im Jahr 1941 vom damaligen Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda erworben worden - die genauen Umstände kennt man laut Stiftung nicht.
Den Nachforschungen zufolge zeigen aber alle untersuchten Instrumente Provenienzlücken; in zwei Fällen ergaben sich deutliche Verdachtsmomente auf NS-Raubgut. Die Stiftung argumentiert, man wolle die Musikerinnen und Musiker, die die Instrumente als Leihgabe spielten, vor Belastungen schützen.
Diese Nachricht wurde am 10.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
