
Auch in anderen Sprachen werde "das journalistische Portfolio reduziert", erklärte der Sender. Insgesamt müssen demnach 21 Millionen Euro eingespart werden.
Die Deutsche Welle verweist auf den Zuschuss des Bundes, der im Haushalt 2026 um zehn Millionen Euro auf 415 Millionen Euro gekürzt wurde. Zudem würden wegen "moderater Tarifsteigerungen aus dem bestehenden Tarifabschluss" Mehrkosten von elf Millionen Euro anfallen. Rein rechnerisch seien 160 Vollzeitstellen von den Einsparmaßnahmen betroffen, führte der Sender aus. Betriebsbedingte Kündigungen soll es dennoch nicht geben.
Die Führung des Senders bedauerte die Sparmaßnahmen. "Sie schwächen unsere Wettbewerbsfähigkeit in einer Zeit, in der eine starke deutsche und europäische Präsenz geopolitisch immer wichtiger wird", erklärte DW-Intendantin Barbara Massing. Für die Zukunft brauche es eine "nachhaltige Finanzierung".
Diese Nachricht wurde am 18.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
