Sonntag, 25. September 2022

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Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Verwandlungskünste

Drei Komponisten, drei Länder, drei Epochen. Und drei unterschiedliche künstlerische Positionen. In seinem Konzert am 10. Januar 2018 warf das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin unter der Leitung von Manfred Honeck scharfe Blicke auf die Vielfalt der Tonkunst.

Am Mikrofon: Egbert Hiller | 21.01.2018

    Der Dirigent Manfred Honeck schaut mit aufgestützem Kinn in der Hand direkt in die Kamera.
    Der Dirigent Manfred Honeck liebt ausgedehnte Wanderungen, wie einst Beethoven. (Manfred Honeck / Felix Broede)
    Dem französischen Impressionisten Claude Debussy folgte mit Dai Fujikura einer der wichtigsten japanischen Komponisten der mittleren Generation. Der renommierte Cellist Jan Vogler war der Solist in der Uraufführung der Orchesterversion von Fuijkuras "Violoncellokonzert". Fujikura schuf das Werk auf Basis von "osm", einem rund viertelstündigen Stück für Violoncello solo. Zunächst schrieb er eine Fassung des Konzerts für Violoncello und Ensemble, daraus wurde dann die Version für großes Orchester.
    Danach kehrte der Abend ins Klassische zurück: zu Ludwig van Beethoven, der in Gestalt seiner Symphonie Nr. 7 eine Verherrlichung des Tanzes komponierte.
    Claude Debussy
    "Six épigraphes antiques"
    Daj Fujikura
    Violoncellokonzert (Fassung für großes Orchester)
    Ludwig van Beethoven
    Symphonie Nr. 7 A-Dur
    Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
    Jan Vogler, Violoncello
    Manfred Honeck, musikalische Leitung
    Aufzeichnung vom 10. Januar 2018 in der Berliner Philharmonie
    Diese Sendung finden Sie nach Ausstrahlung 30 Tage in unserer Mediathek.