
Bundesaußenminister Wadephul sagte bei einem Treffen mit seinen Amtskollegen in Weimar, man wolle die unter großen Opfern errungene europäische Friedensordnung gemeinsam verteidigen und gestalten. Der Weg zu neuerlichem Frieden könne nur über eine entschlossene Unterstützung der Ukraine und einen konsequenten Druck auf Moskau führen. Wadephul kritisierte auch die Ankündigung Moskaus, die drei Goethe-Institute in Russland zu schließen.
Auch die Außenminister Polens und Frankreichs signalisierten bei dem Treffen zum 35-jährigen Bestehen des Weimarer Dreiecks ihre Solidarität. Polens Außenminister Sikorski sprach von russischem Terrorismus. Frankreichs Außenminister Barrot sagte, ein Angriff auf ein EU-Land stelle einen Angriff auf die gesamte Union dar.
Am Dienstag hatte Deutschland offiziell Russland für den versuchten Sprengstoffanschlag mit Drohnen am Leipziger Flughafen verantwortlich gemacht und Strafmaßnahmen verkündet. Russland weist das zurück.
Diese Nachricht wurde am 03.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
