
Bundesaußenminister Wadephul sagte bei einem Treffen mit seinen Amtskollegen in Weimar, man wolle die unter großen Opfern errungene europäische Friedensordnung gemeinsam verteidigen und gestalten. Der Weg zu neuerlichem Frieden könne nur über eine entschlossene Unterstützung der Ukraine und einen konsequenten Druck auf Moskau führen. Wadephul kritisierte auch die Ankündigung Moskaus, die drei Goethe-Institute in Russland zu schließen.
Die Präsidentin des Goethe-Instituts, Gesche Joost, sprach im Deutschlandfunk von einem historischen Einschnitt. Die Schließung markiere das Ende einer Ära der deutsch-russischen Kulturbeziehungen. Nach ihren Angaben steht nun vor allem die Sicherheit der noch 15 Beschäftigten in Russland im Mittelpunkt.
Auch die Außenminister Polens und Frankreichs signalisierten bei dem Treffen zum 35-jährigen Bestehen des Weimarer Dreiecks ihre Solidarität.
Diese Nachricht wurde am 03.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
