
Bis 2029 könnten es in den Geschäften vor Ort fast 40.000 Verkäuferinnen und Verkäufer zu wenig sein, teilte das arbeitgebernahe Forschungsinstitut in Köln mit. Kunden müssten dann damit rechnen, bei Einkäufen noch weniger Beratung zu bekommen. Weitere Auswirkungen seien bei kaufmännischen Tätigkeiten wie Warenbestellungen oder bei der Gestaltung von Verkaufsflächen zu erwarten. Studienautor Alexander Burstedde führt als Erklärung an, dass in den kommenden Jahren viele Menschen in Rente gingen. Zugleich komme voraussichtlich zu wenig Nachwuchs nach.
Das Handelsforschungsinstitut EHI beobachtet bereits heute große Unterschiede bei der Qualität der Beratung in Geschäften. Viele Händler hätten Probleme, gutes Personal zu finden, heißt es. Dabei bleibe gerade in Baumärkten, im Bekleidungshandel oder beim Küchenkauf Beratung wichtig.
Diese Nachricht wurde am 07.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
