Schule
Deutschland in neuer Pisa-Studie so schlecht wie nie

Deutsche Schüler haben bei der neuen PISA-Bildungsstudie so schlecht wie noch nie abgeschnitten. Das teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mit. Demnach gingen die Leistungen der 15-Jährigen in den Teilbereichen Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften gegenüber den vorherigen Erhebungen erneut zurück.

    Schülerinnen und Schüler einer siebten Klasse melden sich in einem Klassenraum am Oskar-Maria-Graf-Gymnasium in Neufahrn in einer Unterrichtsstunde im Fach Mathe.
    Vorstellung der aktuellen PISA-Studie (dpa | Matthias Balk (Symbolbild))
    Es verstärke sich ein negativer Trend, der sich bereits über ein Jahrzehnt erstrecke, erklärte die OECD. Auch international haben sich die Kompetenzen in den abgefragten Bereichen weiter verschlechtert. Deutschland liegt jeweils nah an den international ermittelten Durchschnittswerten.
    Seit dem Jahr 2000 untersucht die OECD die schulischen Leistungen ihrer Mitgliedsländer. An der aktuellen PISA-Studie nahmen mehr als 760.000 Schüler in 91 Staaten und Regionen teil. In Deutschland wurde eine repräsentative Stichprobe von rund 6.700 Schülern an etwa 250 Schulen gezogen.
    Diese Nachricht wurde am 08.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.