Schule
Deutschland in neuer Pisa-Studie so schlecht wie nie

Deutschlands Schüler rutschen laut der neuen PISA-Bildungsstudie im internationalen Vergleich immer weiter ab.

    Schülerinnen und Schüler einer siebten Klasse melden sich in einem Klassenraum am Oskar-Maria-Graf-Gymnasium in Neufahrn in einer Unterrichtsstunde im Fach Mathe.
    Vorstellung der aktuellen PISA-Studie (dpa | Matthias Balk (Symbolbild))
    Die Ergebnisse von 15-Jährigen in Mathematik, Lesekompetenz und Naturwissenschaften sind die schlechtesten, die je gemessen wurden, wie die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris mitteilte. Sie liegen somit niedriger als bei der ersten Studie im Jahr 2000, die damals als PISA-Schock viele Menschen in Deutschland erschüttert hat. Aktuell rangiert Deutschland in allen drei Bereichen nur noch nahe dem Durchschnitt aller rund 90 getesteten Länder. Zur Begründung wurde bei der Vorstellung der Studie unter anderem darauf verwiesen, dass das Thema Bildung in den vergangenen Jahren in Deutschland nicht mehr so wichtig genommen wurde. Als weiterer Grund wird die Abhängigkeit des Lernerfolgs vom sozialen Stand des Elternhauses genannt. Seit 2015 nimmt diese Kluft sogar wieder zu.
    Diese Nachricht wurde am 08.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.