Oscar
Deutschland schickt "Everytime" von Sandra Wollner ins Rennen als "Bester Internationaler Film"

Deutschland schickt den Film "Everytime" der österreichischen Regisseurin Sandra Wollner ins Rennen um den Oscar als "Bester Internationaler Film". Das gab die Auslandsvertretung des deutschen Films, German Films, in München bekannt.

    70. Berlinale, Preisverleihung: Regisseurin Sandra Wollner spricht auf der Pressekonferenz, nachdem sie in der Kategorie "Encounters – Spezialpreis der Jury" ausgezeichnet wurde.
    Der Film "Everytime" der österreichische Regisseurin Sandra Wollner geht bei den Oscars ins Rennen. (picture alliance / dpa / Gregor Fischer)
    Wollner gewann für ihr Werk bei den Filmfestspielen in Cannes bereits den Hauptpreis der Sektion "Un Certain Regard". Der Spielfilm handelt von der Protagonistin Ella und ihrer jüngeren Tochter Melli, die ein Jahr nach dem plötzlichen Tod der älteren Tochter Jessie versuchen, ihren Alltag zu bewältigen. Bei einer gemeinsamen Reise nach Teneriffa kommen Erinnerungen und verdrängte Gefühle wieder an die Oberfläche.
    In diesem Jahr ist es erstmals möglich, dass drei deutsche Produktionen ins Rennen um die Auszeichnung gehen. Durch eine Regeländerung sind nun Werke, die bei bestimmten Filmfestivals Hauptpreise gewonnen haben, automatisch für die Einreichung als "Bester internationaler Film" qualifiziert. Dieses Mal sind das der Film "Gelbe Briefe" von İlker Çatak und "Von Scham und Geld" von Visar Morina. Die Produktionsfirmen dieser hauptsächlich in Deutschland entstandenen Filme müssen die Werke aber noch formal einreichen. 
    Die Oscar-Verleihung findet dann am 14. März 2027 in Los Angeles statt.
    Diese Nachricht wurde am 25.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.