Nach Aussagen über Israel
Deutschland und Frankreich fordern Rücktritt von UNO-Berichterstatterin Albanese

Die Außenminister von Deutschland und Frankreich fordern den Rücktritt der UNO-Sonderberichterstatterin für die palästinensischen Gebiete, Albanese.

    Francesca Albanese sitzt an einem Tisch, spricht in ein Mikrofon und hebt dabei den Zeigefinger der rechten Hand. Im Hintergrund ist eine Weltkarte zu sehen.
    Francesca Albanese (picture alliance / KEYSTONE / SALVATORE DI NOLFI)
    Hintergrund sind Einlassungen Albaneses während einer Online-Konferenz vor einigen Tagen. Dabei sprach die Rechtswissenschaftlerin im Zusammenhang mit Israel von einem "gemeinsamen Feind". Frankreichs Außenminister Barrot bezeichnete Albanese daraufhin als politische Aktivistin, die mit ihrer Wortwahl sowohl der palästinensischen Sache als auch den Vereinten Nationen schade. Außenminister Wadephul erklärte in einem Statement, Albanese habe sich bereits in der Vergangenheit vielfach Ausfälle geleistet. Er verurteile ihre jüngsten Aussagen über Israel. Sie sei in ihrer Position unhaltbar.
    Auch zuvor war die Italienerin bereits mit drastischen Worten über Israel aufgefallen. Sonderberichterstatter sind keine UNO-Mitarbeiter im eigentlichen Sinn, sondern gelten als unabhängige Experten.
    Diese Nachricht wurde am 12.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.