
Man wolle die Schiene zum Rückgrat der gemeinsamen Wirtschaftsregion machen und damit auch Europas Verteidigungsfähigkeit stärken, erklärte Bundesverkehrsminister Schnieder. In Warschau unterzeichnete er eine entsprechende Vereinbarung mit seinem polnischen Amtskollegen Klimczak. Demnach ist das Ziel, die Zahl der Personen- und Güterverbindungen zu erhöhen und die Reisezeiten auf den bestehenden Strecken zu verkürzen. Außerdem sollen die Machbarkeit und das Potenzial für Hochgeschwindigkeitsprojekte analysiert werden. Dabei geht es um die Korridore Warschau–Berlin, Warschau–Frankfurt am Main sowie Warschau–München.
Die Zahl der Bahnreisenden zwischen Deutschland und Polen nahm zuletzt weiter zu. Im vergangenen Jahr lag sie bei rund 1,2 Millionen Fahrgästen.
Diese Nachricht wurde am 17.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
