
Nach vorläufigen Zahlen des Bundesverbands BSW Solar gingen im vergangenen Jahr in der Bundesrepublik neue Solaranlagen mit einer Leistung von 17,6 Gigawatt ans Stromnetz. Damit liegt Deutschland zwar deutlich hinter China, Indien und den USA, aber vor allen anderen europäischen Ländern.
Der Zubau im vergangenen Jahr ging nach Daten des Verbands fast zur Hälfte auf neue Großanlagen auf freiem Feld zurück. Sowohl private Hausbesitzer als auch Unternehmen installierten deutlich weniger neue Anlagen als im Vorjahr.
Verbandschef Körnig appellierte an die Bundesregierung, die Zuschüsse für neue Anlagen auf Wohnhausdächern nicht zu streichen. Dies würde nach Berechnungen des Verbands dazu führen, dass sich die durchschnittliche Solaranlage auf dem Hausdach erst nach 20 Jahren rentiert. Das könnte viele Interessenten künftig abschrecken.
Diese Nachricht wurde am 23.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
