
Bundeskanzler Merz sagte in Berlin, er habe mit Präsident Alijew die Möglichkeiten erörtert. Aserbaidschan sei eines der wenigen Länder in der Region mit einem Energie-Überschuss. Deshalb sei es ein interessantes Partnerland.
Alijew betonte die Bereitschaft, mehr Rohstoffe als bisher zu liefern. Dazu brauche es aber neue Verträge. Zudem müsse die Infrastruktur in Richtung Europa ausgebaut werden. Er forderte die EU und Banken aus Europa auf, die Finanzierung dafür bereitzustellen.
Seit Anfang des Jahres fließt aserbaidschanisches Gas nach Deutschland. Bislang ist eine jährliche Lieferung von 1,5 Milliarden Kubikmetern vereinbart. Seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine bemüht sich Deutschland, unabhängig von Öl und Gas aus Russland zu werden.
Diese Nachricht wurde am 21.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
