Freitag, 27. Mai 2022

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Deutschlandfunk in der Kölner Philharmonie
Beethoven, Berg, Schostakowitsch

Beim Konzert in der Kölner Philharmonie zeigt der Grieche Teodor Currentzis Werke von Beethoven, Berg und Schostakowitsch. Dabei begleitet ihn eine Geigerin, die für ähnliches Aufsehen sorgt wie er selbst: die aus Moldawien stammende Patricia Kopatchinskaja.

05.06.2016

Der Dirigent Teodor Currentzis während einer Orchesterprobe
Extravagant und meisterlich: Teodor Currentzis (picture alliance / dpa / Mudrats Alexandra)
Normalerweise zieht es große Musiker in die Metropolen. Der Grieche Teodor Currentzis jedoch entschied sich 2011 für das sibirische Perm. Dort, über 1000 Kilometer nordöstlich von Moskau, hat er sich zum Direktor des städtischen Opernhauses ernennen lassen, dort gründete er das furiose Ensemble Music-Aeterna.
Verloren ging Currentzis der Welt damit aber nicht. Regelmäßig geht er auf Tournee, seit 2011 auch als ständiger Gastdirigent mit dem SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg. Beim Konzert in der Kölner Philharmonie mit Werken von Beethoven, Berg und Schostakowitsch begleitet Currentzis eine Geigerin, die für ähnliches Aufsehen sorgt wie er selbst: die aus Moldawien stammende Patricia Kopatchinskaja.
Ludwig van Beethoven
Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 C-Dur, op. 72a
Alban Berg
Konzert für Violine und Orchester
Dmitrij Schostakowitsch
Sinfonie Nr. 15 A-Dur, op. 141
SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg
Patricia Kopatchinskaja, Violine
Leitung: Teodor Currentzis
Aufnahme vom 30. Mai 2016 aus der Philharmonie Köln