
Der Veband teilte mit, dass Generalsekretär Blask unter Einbeziehung der zuständigen Vizepräsidenten einen Außerordentlichen Bundestag am 18. Dezember 2026 vorbereiten soll. Dort soll über eine mögliche Änderung der bisherigen Struktur abgestimmt werden. Statt bislang fünf Regionalligen soll es künftig nur noch vier geben, damit alle Meister direkt aufsteigen und keine weitere Relegation notwendig ist. Der sächsische Club Lok Leipzig stieg gleich dreimal trotz gewonnener Meisterschaft nicht in die 3. Liga auf, weil die folgende Relegation verloren ging.
Reformversuch im Juni gescheitert
Die favorisierte Reform ist das sogenannte Kompassmodell. Die vier Regionalliga-Staffeln sollen dabei mit jeweils 20 Mannschaften gebildet und für jede Saison nach geografischen Gesichtspunkten neu zusammengestellt werden. Die Saison 2027/2028 wäre als Qualifikationssaison ausgelegt, die Umsetzung der Viergleisigkeit würde zur Saison 2028/2029 erfolgen, hieß es vom DFB.
Ende Juni war ein Reformversuch gescheitert. Während im Westen (60,9 Prozent), Norden (61,5) und Nordosten (76,3) die Klub-Verantwortlichen das Kompass-Modell favorisierten, stimmten im Südwesten 93,1 Prozent für das Regionenmodell, nach dem zwei Staffeln aus den Regionalligen Nord, Nordost und Bayern gebildet würden. In Bayern sprachen sich 52,4 Prozent für die Ausarbeitung anderer Modelle aus.
Neuendorf: Problem muss endlich gelöst werden
Die Aufstiegsregelung in der Regionalliga beschäftigt den deutschen Fußball seit Jahren. DFB-Präsident Neuendorf sagte einer Mitteilung zufolge: "Sie muss jetzt gelöst werden. Es ist für die Vereine, Spieler und Fans kaum nachvollziehbar, dass es fünf Meister gibt, aber nicht alle den Aufstieg in die 3. Liga schaffen können."
Diese Nachricht wurde am 11.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
