Arbeitsbelastung
DGB: 40 Prozent der Beschäftigten glauben nicht, bis zur Rente durchhalten zu können

40 Prozent der Arbeitnehmer gehen einer Erhebung zufolge nicht davon aus, dass sie ihren Beruf bis zum Erreichen des Renteneintrittsalters ausüben können.

    Blick von oben auf drei Bauarbeiter mit Schutzhelmen, die auf einer Baustelle zusammenstehen
    Bis zu welcher Grenze ist eine Anhebung des Renteneintrittsalters zumutbar? (Imago)
    Das geht aus einer Befragung von knapp 28.000 Beschäftigten im Auftrag des Deutschen Gewerkschaftsbundes hervor, aus der die Funke Mediengruppe zitiert. Besonders pessimistisch sind demnach Menschen, die im Handwerk, in der Pflege oder Erziehungsberufen tätig sind. DGB-Chefin Fahimi warnte, diese Realität dürfe die Regierung nicht länger ignorieren. Das Ziel müsse sein, die Menschen bis zum Ruhestand gesund in der Erwerbsarbeit zu halten statt die Messlatte beim Renteneintrittsalter immer höher zu legen, betonte Fahimi weiter. Daher sollte die Regierung auch Arbeitsbedingungen in den Blick nehmen.
    Die Koalition aus CDU, CSU und SPD plant, die Empfehlung der Rentenkommission umzusetzen, wonach das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung gekoppelt wird und langsam steigen soll. Betroffen wären Menschen, die 1965 oder später geboren wurden.
    Diese Nachricht wurde am 05.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.