
Das Treffen in Berlin soll den Auftakt für einen Austausch unter anderem mit Vertretern von Ärzten und Krankenkassen bilden. Union und SPD haben in ihrem Koalitionsvertrag die Einführung eines Primärarztsystems vereinbart. Das heißt, Patienten müssen zunächst eine Hausarztpraxis kontaktieren, die ihnen dann möglicherweise eine Überweisung ausstellt.
Der Grünen-Gesundheitsexperte Dahmen bezeichnete die Reform als überfällig. Er sagte der Deutschen Presse-Agentur, nötig sei aber ein System, das Haus- und Kinderarztpraxen nachhaltig stärke, statt sie zu überlasten – etwa mit mehr Zeit durch Vorhaltepauschalen statt Quartalslogik und mehr Teamversorgung in den Praxen statt starrer Zuständigkeitsgrenzen.
Diese Nachricht wurde am 27.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
