Kita-Gesetz
Didacta-Verband warnt vor Abstrichen beim Kita-Personal

Der Didacta-Verband warnt davor, die geplante bessere Sprachförderung in Kitas durch Abstriche bei der Personalausstattung zu gefährden.

    Zahlreiche Kinderjacken hängen nebeneinander, darüber und darunter Holzfächer für Gegenstände und Schuhe der Kinder
    Das Sozialverhalten einiger Kinder lasse zu wünschen übrig, sagen Kitas und Schulen. Nehmen sich Eltern hier zu sehr aus der Pflicht? (imago / Rupert Oberhäuser)
    Geschäftsführer Brandenburg teilte mit, jede Rolle rückwärts bei der Personalausstattung verwässere das Vorhaben und schwäche die dringend nötige Sprachförderung. Kinder könnten nicht besser Sprache lernen, wenn ihre Kitas die dafür nötigen Fachkräfte nicht finanzieren könnten. Brandenburg forderte deshalb verbindlich verankerte Aufgabenbereiche für die Personalberechnung. Die sinkenden Geburtenzahlen sollten genutzt werden, um flächendeckend zu guten Betreuungsquoten zu kommen.
    Der Verband reagierte damit auf den Kabinettsbeschluss zum Kita-Gesetz. Künftig soll etwa mit Sprachtests überprüft werden, wann Kinder bestimmte Frühförderungen benötigen. Einem Bericht des Paritätischen Gesamtverbands zufolge sehen sich trotz zurückgehender Kinderzahlen viele Kitas wegen fehlenden Personals nach wie vor am Limit.
    Diese Nachricht wurde am 03.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.