
Geschäftsführer Brandenburg teilte mit, jede Rolle rückwärts bei der Personalausstattung verwässere das Vorhaben und schwäche die dringend nötige Sprachförderung. Kinder könnten nicht besser Sprache lernen, wenn ihre Kitas die dafür nötigen Fachkräfte nicht finanzieren könnten. Brandenburg forderte deshalb verbindlich verankerte Aufgabenbereiche für die Personalberechnung. Die sinkenden Geburtenzahlen sollten genutzt werden, um flächendeckend zu guten Betreuungsquoten zu kommen.
Der Verband reagierte damit auf den Kabinettsbeschluss zum Kita-Gesetz. Künftig soll etwa mit Sprachtests überprüft werden, wann Kinder bestimmte Frühförderungen benötigen. Einem Bericht des Paritätischen Gesamtverbands zufolge sehen sich trotz zurückgehender Kinderzahlen viele Kitas wegen fehlenden Personals nach wie vor am Limit.
Diese Nachricht wurde am 03.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
