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StartseiteCampus & KarriereAusbeutung durch Crowdworking, Plattformökonomie und Startups 27.04.2019

Digitale TagelöhnerAusbeutung durch Crowdworking, Plattformökonomie und Startups

Die Tagelöhner von heute erhalten ihre Aufträge per Computer oder Smartphone: Essenslieferdienste wie Deliveroo, der Fahrdienst Uber oder „Amazon Mechanical Turk“ – sie alle setzen auf Gig Economy, Plattformökonomie und Crowdworking. Errungenschaften des Arbeitsrechts interessieren da kaum mehr.

Moderation: Manfred Götzke

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Ein Fahrradfahrer des Lieferdienstes "Deliveroo" (dpa / picture alliance / Gregor Fischer)
Ein Fahrradfahrer des Lieferdienstes "Deliveroo" (dpa / picture alliance / Gregor Fischer)

Ausbeutung, Scheinselbstständigkeit und permanente Überwachung sind Alltag von "Crowdworkern", die ihre Dienste über das Internet anbieten. Die klassischen Gewerkschaften haben diese neue Arbeitswelt und ihre Arbeiter kaum auf dem Schirm.

Campus & Karriere fragt: Wie sind die Arbeitsbedingungen in der Plattform-Ökonomie? Werden prekäre und halblegale Beschäftigungsmodelle durch die Plattform-Jobs befördert? Warum lassen sich so viele Menschen in diesen Jobs ausbeuten? Wer verdient vor allem daran? Und: Welche (positive) Rolle könnte Crowdworking noch in Zukunft spielen?

Gesprächsgäste:

  • Ayad Al-Ani, Ökonom und Experte für Plattform-Ökonomie
  • Sarah Jochmann, Gründerin der Organisation "Liefern am Limit"
  • Mathilde Ramadier, Autorin eines Buches über Bullshit-Jobs in der Berliner Startup-Welt
  • Thomas Jajeh, Gründer und Leiter der Freelancer-Plattform Twago

Eine Sendung mit Hörerbeteiligung. Rufen Sie uns kostenfrei an unter: 00800 – 44 64 44 64 - oder senden Sie eine Mail an campus@deutschlandfunk.de. Sie können ab jetzt bis zur Sendung morgen auch eine Nachricht auf unserem Anrufbeantworter hinterlassen.

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