Künstliche Intelligenz
Digitalministerium verteidigt Nutzung von KI für Reden

Das Digitalministerium hat die Nutzung von Künstlicher Intelligenz für Reden von Bundesminister Wildberger verteidigt.

    Illustration zum Thema KI. Im Bild: KI-Chatbots von Meta AI, Amazon Alexa, M365 Copilot, ChatGPT, Gemini und Claude
    Bundesdigitalminister Wildberger (CDU) verteidigt Nutzung von KI bei Regen. (picture alliance / Helmut Fohringer / APA / picturedesk.com)
    Es gebe ein klares Leitprinzip, teilte das Ministerium in Berlin mit. KI ersetze weder eine politische Haltung noch menschliches Urteilsvermögen. Sie sei ein unterstützendes Werkzeug in einem von Menschen geführten Prozess.
    Die Wochenzeitung "Die Zeit" hatte berichtet, Wildberger habe offenbar mehrere Reden und Gastbeiträge für Zeitungen zu großen Teilen von Künstlicher Intelligenz schreiben lassen. Die Texte waren mit einer Analysesoftware untersucht worden. Demnach stammte ein Beitrag für das "Handelsblatt" vom April fast vollständig von einer KI, ein Beitrag in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" vom März überwiegend. Deren Nutzung war dabei nicht offengelegt worden.
    Nach Angaben eines Sprechers der Bundesregierung gibt es in der Bundesverwaltung Leitlinien für den Gebrauch von KI, die auch öffentlich abrufbar sind.
    Diese Nachricht wurde am 15.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.