
Wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft mitteilte, ertranken allein seit Beginn der Badesaison Anfang Mai 189 Menschen. DLRG-Präsidentin Vogt sagte, besonders dramatisch sei der Juni gewesen. Über 100 Tote in diesem Monat habe es zuletzt im Hitzesommer 2003 gegeben. Die überwiegende Zahl der Opfer sei männlich. Der Anteil junger Menschen zwischen 11 und 30 Jahren unter den Toten sei gestiegen.
Großteil der Todesfälle in Seen, Flüssen und Kanälen
Die meisten Badetoten gab es in Bayern, gefolgt von Nordrhein-Westfalen. In Niedersachsen sank die Zahl dagegen leicht. Rund 90 Prozent der Todesfälle passierten in frei zugänglichen Gewässern. DLRG-Präsidentin Vogt warnte, dies zeige, dass es besonders dort lebensbedrohlich werden könne, wo keine Rettungskräfte vor Ort seien, die im Notfall schnell Hilfe leisten könnten.
Diese Nachricht wurde am 06.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
