Welttag der Prävention gegen das Ertrinken
DLRG: Zahl der Badeunfälle durch mehr Aufklärung senken

Angesichts von rund 100 tödlichen Badeunfällen allein im Juni mahnt die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft mehr Aufklärungsarbeit an.

    Ein Fahne der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft weht am Tegeler See in Berlin an einer Badestelle.
    Allein im Juni gab es 100 tödliche Badeunfälle, die DLRG fordert mehr Aufklärung (Symbolbild). (dpa / Sebastian Gollnow)
    Die meisten dieser tragischen Unfälle wären vermeidbar gewesen, sagte DLRG-Präsidentin Vogt in Bad Nenndorf. Informationskampagnen des Bundes könnten helfen, die Zahl solcher Badeunfälle zu senken. Länder wie Schweden, Großbritannien und die Niederlande setzten sich auf staatlicher Ebene Ziele zur Reduzierung von Ertrinkungsunfällen. In Deutschland sei so etwas leider bislang kein Thema.
    Vor dem morgigen Welttag der Prävention gegen das Ertrinken forderte Vogt zudem, möglichst viele Menschen im sicheren Schwimmen auszubilden. Dafür brauche es allerdings neben Freiwilligen auch eine bessere Bäderinfrastruktur, mehr Personal in den Schwimmbädern und mehr qualifizierte Lehrkräfte für den Schwimmunterricht an den Schulen.
    Diese Nachricht wurde am 25.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.