
Die Bundesregierung verfolgt die Pläne gemeinsam mit Österreich, Dänemark, den Niederlanden und Griechenland. Bei dem Treffen soll nach Angaben des Bundesinnenministeriums die letzte Vorbereitungsphase für sogenannte Return Hubs eingeleitet werden. Dort sollen ausreisepflichtige Menschen untergebracht werden, die nicht in ihre Herkunftsländer zurückgeführt werden können. An den Beratungen nimmt auch EU-Innenkommissar Brunner teil.
Bereits vergangene Woche führten Vertreter der beteiligten Länder Gespräche in Ruanda über die Einrichtung solcher Zentren. Auch mit weiteren möglichen Partnerstaaten wird gesprochen.
Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International kritisieren die Pläne. Sie warnen vor möglichen Menschenrechtsverletzungen und fordern, keine Abkommen mit politisch instabilen oder von Konflikten betroffenen Staaten abzuschließen.
Diese Nachricht wurde am 04.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
