Tod von Zugbegleiter
Dobrindt fordert höhere Strafen für Angriffe auf Bahnpersonal

Bundesinnenminister Dobrindt hat nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter entschiedene Konsequenzen gefordert.

    Porträt von Patrick Schnieder (CDU), Bundesminister für Verkehr.
    Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (picture alliance / dpa / Kay Nietfeld)
    Der CSU-Politiker sagte, der Strafrahmen müsse ausgeweitet und die Mindeststrafe für solche Angriffe deutlich erhöht werden. Bundesverkehrsminister Schnieder erklärte in Berlin, dies sei nicht nur ein schwarzer Tag für die Bahn, sondern für alle Menschen. In Mainz sprach der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Schweitzer von einer schrecklichen Gewalttat gegen jemanden, der einfach seiner Arbeit nachgegangen sei. Die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Palla, äußerte sich erschüttert. Für 15 Uhr rief die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft zu einer Schweigeminute auf.
    Der Zugbegleiter war am Montag Abend bei einer Fahrkontrolle in einem Regionalexpress in Rheinland-Pfalz von einem 26-jährigen Reisenden attackiert worden. Er erlag heute seinen schweren Verletzungen. Der Tatverdächtige sitzt in Untersuchungshaft.
    Diese Nachricht wurde am 04.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.