Fund im Waldstück bei Berlin
Dobrindt geht von geplantem Anschlag aus

Nach dem Fund eines Waffenlagers in einem Wald nahe Berlin gehen die Sicherheitsbehörden von einem geplanten Anschlag aus.

    Bundesminister des Innern Alexander Dobrindt (CSU) steht hinter einem silbernen Rednerpult, auf dem der Adler zu sehen ist.
    Bundesinnenminister Alexander Dobrindt gibt ein Statement zum Fund eines Waffendepots ab. (picture alliance / dts-Agentur / dts Nachrichtenagentur GmbH)
    Bundesinnenminister Dobrindt sagte in Berlin, die Bundesanwaltschaft habe gegen einen Verdächtigen wegen geheimdienstlicher Agententätigkeit und der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat Ermittlungen aufgenommen. Der Mann befinde sich in Rumänien in Haft. Eine Beteiligung fremder Mächte sei nicht auszuschließen, betonte Dobrindt. Weitere Erkenntnisse dazu werde das Verfahren liefern.
    In dem Versteck befanden sich zwei Handfeuerwaffen und Munition. Nach dem Fund im vergangenen Jahr tauschten die Ermittler diese gegen unbrauchbare aus und beschatteten das Lager über längere Zeit. Medienberichten zufolge geht das Bundesamt für Verfassungsschutz davon aus, dass das Depot im Auftrag russischer Geheimdienste angelegt worden sei, etwa um Attentate auszuführen.
    Diese Nachricht wurde am 21.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.