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DokumentarfilmerDie Bauernsaga Matti Bauers

"Still" erzählt die Geschichten der jungen Bäuerin Uschi, die sich lange unsicher ist, ob sie den Hof der Eltern übernehmen soll. Der Film, der gleich mehrere Besonderheiten aufweist, wurde beim Fünf Seen-Festival 2013 mit dem Dokumentarfilmpreis ausgezeichnet. Regisseur Matti Bauer im Corso-Gespräch.

Matti Bauer im Corso-Gespräch mit Fabian Elsäßer | 18.06.2014

Eine Milchkuh steht auf einer Weide.
Eine Milchkuh steht auf einer Weide. (picture-alliance / dpa / Horst Ossinger)
Das könnte auch der Beginn eines alpinen Herzschmerz-Romans sein: eine junge Frau verlässt den Hof der Eltern und geht auf eine Alm in den Bergen. Es ist aber eine Geschichte aus dem Hier und Jetzt, nämlich die der jungen Bäuerin Uschi im bayerischen Oberland, die sich lange unsicher ist, ob sie den Hof der Eltern übernehmen soll und die mehrere Sommer besagte Alm bewirtschaftet.
Matti Bauer erzählt sie in seinem sehenswerten Dokumentarfilm "Still". Ein Film, der gleich mehrere Besonderheiten hat. Außerdem ist "Still" konsequent in Schwarzweiß gehalten, und er begleitet Uschi und ihre Familie ab 2003 über einen Zeitraum von rund zehn Jahren. Uschi wird in der Zwischenzeit Mutter, erlebt Trennungen, muss sich immer wieder mit den traditionellen Vorstellungen ihrer Eltern auseinandersetzen. Wir kommen dem Alltag in einem kleinen landwirtschaftlichen Betrieb sehr nah, nichts wird romantisiert, die wirtschaftlichen Nöte kommen klar zur Sprache. "Still" wurde beim Fünf Seen-Festival 2013 mit dem Dokumentarfilmpreis ausgezeichnet und läuft heute in rund 20 ausgewählten Kinos deutschlandweit an.
Regisseur Matti Bauer ist uns jetzt zugeschaltet, herzlich willkommen zum Corsogespräch.
Das Gespräch mit Matti Bauer können Sie mindestens fünf Monate in unserem Audio-On-Demand-Bereich nachhören