Montag, 15. August 2022

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Doppelquartett im Kölner Loft
Dejan Terzic Melanoia und Quatuor IXI

Komplexe Rhythmen federleicht klingen zu lassen - nur wenige Schlagzeuger beherrschen diese Kunst so vollkommen wie der Schlagzeuger und Komponist Dejan Terzic.

Am Mikrofon: Thomas Loewner | 12.03.2019

    Der Schlagzeuger Dejan Terzic sitzt hinter seinem Instrument auf der Bühne
    Der Schlagzeuger als Komponist: Dejan Terzic (imago stock&people)
    Mit einem hohen Maß an Sensibilität versteht es Dejan Terzic, die reiche Palette der Klänge, die ein Schlagzeugset bietet, in seine Musik zu integrieren. Nicht nur als Instrumentalist legt der aus Bosnien-Herzegowina stammende Schlagzeuger Wert auf feinste Nuancen. Auch als Arrangeur und Bandleader beweist er immer wieder großes Gespür darin, Dinge in eine perfekte Balance zu bringen. Die Grenzen zwischen Improvisation und Komposition scheinen aufgehoben zu sein; je nach Situation ergänzen sich instrumentale Klangfarben zu einem harmonischen Ensembleklang oder stehen im bewussten Kontrast zueinander. Diese Qualität zeichnet vor allem die Zusammenarbeit von Terzics Quartett Melanoia mit dem französischen Streichquartett Quatuor IXI aus.
    Dejan Terzic, Schlagzeug, Komposition
    Christian Weidner, Altsaxofon
    Ronny Graupe, Gitarre
    Jozef Dumoulin, Piano, Fender Rhodes
    Regis Huby, Violine
    Johan Renard, Violine
    Guillaume Roy, Viola
    Atsushi Sakai, Violoncello
    Aufnahme vom 6.10.2018 aus dem Loft in Köln