Öffentlicher Dienst
Dritte Runde der Tarifverhandlungen angelaufen - Verdi kritisiert Angebot der Arbeitgeber

In Potsdam hat die dritte Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Bundesländer begonnen.

    Der Hamburger Finanzsenator und Verhandlungsführer der Länder, Dressel, und Verdi-Chef Werneke geben sich die Hand.
    Der Hamburger Finanzsenator und Verhandlungsführer der Länder, Dressel (links) und Verdi-Chef Werneke. (picture alliance / dpa / Soeren Stache)
    Beide Seiten riefen sich vorab gegenseitig zu Kompromissen auf. Die Gewerkschaft Verdi und der Deutsche Beamtenbund fordern für die angestellten Länderbediensteten sieben Prozent mehr, mindestens aber 300 Euro monatlich. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder schlug öffentlich eine stufenweise Erhöhung des Einkommens um insgesamt fünf Prozent vor. Die Laufzeit solle 29 Monate betragen.
    Verdi-Vizechefin Behle erklärte, dieses Angebot sei zu niedrig vom Volumen, und die Laufzeit zu lang.
    Verhandelt wird für mehr als 900.000 Tarifbeschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder mit Ausnahme Hessens. Ein Ergebnis soll zudem auf rund 1,3 Millionen Beamte und Versorgungsempfänger übertragen werden. Am Dienstag hatte es fast bundesweit weitere Warnstreiks gegeben.
    Diese Nachricht wurde am 11.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.