Potsdam
Dritte Tarifverhandlungsrunde für den Öffentlichen Dienst der Länder

In Potsdam werden am Nachmittag die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst der Bundesländer außer Hessen fortgesetzt.

    Gewerkschaftsmitglieder aus Thüringen bringen am Betriebshof der Erfurter Verkehrsbetriebe AG ein Plakat mit der Aufschrift "Warnstreik" an. (Archivbild)
    Begleitet von Warnstreiks werden die Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst fortgesetzt. (Archivbild) (picture alliance / dpa / Martin Schutt)
    Dort wird separat verhandelt. Die dritte Runde gilt als entscheidend, sie soll drei Tage dauern. Die Gewerkschaften Verdi und Deutscher Beamtenbund fordern sieben Prozent, mindestens jedoch monatlich 300 Euro mehr Geld für die rund 925.000 angestellten Beschäftigten. Die Arbeitgeber haben Eckpunkte für einen Einigungskorridor vorgelegt.
    Zuletzt hatten die Gewerkschaften den Druck mit Warnstreiks erhöht. Für heute wurden Beschäftigte in Berlin und Brandenburg aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. Am Verhandlungsort Potsdam ist zudem eine Kundgebung geplant. In München soll es im öffentlichen Nahverkehr Warnstreiks geben.
    Diese Nachricht wurde am 11.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.