Kriege und Krisen
DRK-Präsident Gröhe beklagt hohe Zahl von Todesopfern unter zivilen Helfern

Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Gröhe, hat die hohe Zahl von getöteten humanitären Einsatzkräften in Konflikten weltweit beklagt.

    DRK-Präsident Hermann Gröhe
    DRK-Präsident Hermann Gröhe (dpa / Daniel Naupold)
    Im vergangenen Jahr seien mehr als 300 Helfer getötet worden, darunter auch viele Mitarbeiter der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung, sagte Gröhe den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Der ehemalige Bundesgesundheitsminister sprach von einem untragbaren Zustand. Gröhe forderte, dem humanitären Völkerrecht müsse endlich wieder mehr Geltung verschafft werden. Auch die Vereinten Nationen hatten zuletzt einen Höchststand getöteter humanitärer Helfer beklagt. Die meisten davon starben im Gazastreifen.
    Diese Nachricht wurde am 01.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.