Rechtspopulismus
Drohmails für Handwerker bei Moschee-Neubau - Kulturinstitutionen sehen sich zunehmend unter Druck gesetzt

Nach Angaben der Ahmadiyya-Gemeinde in Erfurt werden Unternehmen bedroht, die mit dem Neubau ihrer Moschee beauftragt sind.

03.10.2023
    Ein Fliesenleger entfernt alte Fliesen im Bad, das Bad wird neu gefliest. Bauschutt, Handwerker, Fliesenleger, Hammer, Meissel, Meißel, McPKST McP_KST_2023_026698 *** a Tilers removed Old Tiles at Bath, the Bathroom will New tiled rubble, Handyman, Tiler, Hammer, Chisel, Chisel, McPKST McP Corporation tax 2023 026698 McPKST
    "Das Verhalten zeigt deutlich, dass rechtsextreme Hetze dem Standort Thüringen schadet". (IMAGO / McPHOTO / IMAGO / McPHOTO / BilderBox)
    Einige erhielten regelmäßig Anfeindungen, sagte Gemeindesprecher Malik dem Evangelischen Pressedienst. Das sei auch wirtschaftsschädigend. Das Verhalten zeige deutlich, dass rechtsextreme Hetze dem Standort Thüringen schade. Der Moschee-Neubau soll bis Jahresende fertiggestellt sein.
    Auch die Kulturstiftung des Bundes warnte vor Anfeindungen. Die künstlerische Direktorin Wielga-Skolimowska sagte der "Jüdischen Allgemeinen", viele Kulturinstitutionen würden durch Anfragen von Rechtspopulisten unter Rechtfertigungsdruck gesetzt. Immer häufiger würden ihre Existenzberechtigung und ihre staatliche Unterstützung in Frage gestellt. Sie betonte, Kunst müsse frei sein. Sie dürfe provozieren und starke Emotionen hervorrufen. Kunst brauche nicht ausgleichend zu wirken. Die Bundeskulturstiftung vergibt jährlich rund 40 Millionen Euro an Fördermitteln.
    Diese Nachricht wurde am 03.10.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.