
Polizeiliche Ermittlungen, Tatmuster und nachrichtendienstliche Erkenntnisse belegten eine russische Verantwortung. Dobrindt sagte, es lägen Erkenntnisse vor, wonach ein Sprengstoff verwendet worden sei, den man aus Russland kenne. Dies gelte auch für die Drohnenkonfiguration. Die abschließende Ausführung sei dem Bereich von "Low-Level-Agenten zuzuordnen", sagte Dobrindt.
Deutschland reagiert auf den mutmaßlichen russischen Angriff in Leipzig mit einer Reihe von Gegenmaßnahmen. Dazu gehören die Schließung des russischen Generalkonsulats in Bonn und die Einbestellung des russischen Botschafters in Berlin. Zudem wird der Vertrag für das Russische Haus in Berlin gekündigt und die Einreisekontrollen für russische Staatsangehörige werden verschärft.
Drohne mit Sprengstoff wurde Anfang August entdeckt
Ein mit Sprengstoff präparierter Flugkörper war Anfang August im Sicherheitsbereich des Flughafens Leipzig/Halle zwischen ukrainischen Frachtmaschinen entdeckt worden. Die Bundesanwaltschaft sprach von einem "schwerwiegenden Angriff auf die Transport- und Logistikinfrastruktur in Deutschland".
Die Regierung in Moskau weist jede Verantwortung für den Vorfall zurück.
Diese Nachricht wurde am 01.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
