
Fast überall würden die Spielräume der europäischen Arbeitszeitrichtlinie genutzt, nur hierzulande nicht, sagte Dulger der Deutschen Presse-Agentur. Sogar eine Mehrheit der Gewerkschaftsmitglieder wünsche sich Änderungen. Das Arbeitszeitgesetz stamme aus der Ära von Telex und Wählscheibe. Es kenne weder Notebooks noch Kita-Öffnungszeiten, betonte Dulger.
Während das deutsche Gesetz die tägliche Arbeitszeit im Grundsatz auf acht Stunden begrenzt, sieht die europäische Richtlinie eine wöchentliche Höchstarbeitszeit von 48 Stunden vor. In Deutschland kann die Arbeitszeit nur mit Ausgleich innerhalb eines halben Jahres auf bis zu zehn Stunden verlängert werden.
Diese Nachricht wurde am 09.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.









