Öffentlicher Dienst
Durchbruch im Tarifstreit

Der Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst der Länder ist beigelegt.

    Gewerkschaften und Arbeitgeber erzielten bei ihren Verhandlungen in Potsdam eine Einigung. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi erhalten die Beschäftigten insgesamt 5,8 Prozent mehr Geld in drei Schritten. Die Laufzeit beträgt 27 Monate.
    Die Erhöhung soll mindestens 100 Euro im Monat ausmachen. Nachwuchskräfte sollen 150 Euro mehr bekommen. Die Arbeitsbedingungen im Ostdeutschland sollen den West-Regelungen angeglichen werden, sowohl beim Kündigungsschutz als auch bei der Verringerung der Arbeitszeit an den drei ostdeutschen Unikliniken in Rostock, Greifswald und Jena. 
    Der Tarifabschluss beendet nach drei Verhandlungsrunden den Tarifkonflikt der Bundesländer. Ausgenommen ist Hessen, das einen eigenen Tarifvertrag hat.
    Diese Nachricht wurde am 14.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.