
Das zeigten neueste Daten der Vereinten Nationen, berichtete der britische Guardian. Acht Löcher seien geschlossen worden. Demnach wurden unter anderem korrodierte Rohre und defekte Bohrlöcher repariert. Eine Leiterin beim Umweltprogramm der Vereinten Nationen sagte dem Blatt, die Behebung der Leckagen sei ein Durchbruch im Hinblick auf echte, dokumentierte Klimaschutzmaßnahmen. Acht Fälle seien ein unglaublicher erster Schritt. Allerdings gebe es in dem Land noch viele weitere Quellen, die angegangen werden müssten. Allein vergangenes Jahr wurden laut UNO fast 200 Warnungen zu Methanemissionen an Turkmenistan gesandt.
Das autoritär regierte zentralasiatische Land gilt seit Jahren wegen veralteter Erdgasförderung als weltweit größter Einzelemittent von Methan. Methan ist der Hauptbestandteil von Erdgas. Zugleich wirkt es als Treibhausgas deutlich klimaschädlicher als Kohlendioxid.
Diese Nachricht wurde am 01.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
