Wahlkampf
US-Vizepräsident Vance: Einwanderungspolitik Grund für Ausschreitungen in Frankreich

US-Vizepräsident Vance begründet die Ausschreitungen bei den jüngsten Protesten in Frankreich mit Einwanderung. Der Republikaner schrieb auf der Plattform X, linke Politiker in Frankreich und anderen Ländern hätten "im Namen von Vielfalt und Mitgefühl" die "Dritte Welt" ins Land geholt.

    US-Vizepräsident JD Vance steht vor einer Flagge der Vereinigten Staaten und applaudiert.
    JD Vance kritisiert die französische Einwanderungspolitik. (Pool Reuters via AP / Daniel Heuer)
    Dabei seien grundlegende Fragen von "Assimilation und Kompatibilität" ignoriert worden. Die Politiker seien gewarnt worden, dass es so kommen würde, hätten aber nicht zugehört. Er bete, dass Frankreich "diesen Wahnsinn" beende, bevor mehr Wahrzeichen in Flammen stehen würden. Vance teilte in seinem Online-Posting ein Video des brennenden Rathauses der französischen Stadt Limoges.
    Wie die Nachrichtenagentur AFP schreibt, versucht der US-Vizepräsident mit seiner Äußerung, die Ausschreitungen in Frankreich für den amerikanischen Wahlkampf zu nutzen. Eine solche Zukunft blühe den USA auch, falls die Demokraten im Kongress das Sagen hätten, behauptete Vance. In den USA stehen Anfang November Zwischenwahlen an.
    Diese Nachricht wurde am 18.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.