
Zudem wurden zwei Wohnsitze durchsucht, wie aus Mitteilungen der Polizei hervorgeht. Zuvor waren Ermittlungen gegen den Bruder von König Charles zu möglichem Fehlverhalten in Ausübung offizieller Funktionen eingeleitet worden. Es geht offenbar um den Verdacht, dass Andrew in seiner Zeit als britischer Handelsgesandter möglicherweise vertrauliche Berichte an Epstein weitergab. Zudem soll er in der Funktion, die er von 2001 bis 2011 ausübte, Epstein Hinweise zu möglichen Investitionen gegeben haben. König Charles äußerte sich bestürzt. Er sicherte den Behörden die volle Unterstützung des Königshauses zu und sagte, das Gesetz müsse seinen Lauf nehmen.
Andrew Mountbatten-Windsor, der wegen seiner Kontakte zu Epstein bereits seinen Prinzen-Titel abgeben musste, war zuletzt durch die Veröffentlichung neuer Dokumente noch stärker unter Druck geraten. Er hat zwar seine Kontakte zu Epstein bedauert, jegliches Fehlverhalten aber bestritten. 2022 endete eine Zivilklage gegen ihn wegen sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen mit einem Vergleich.
Diese Nachricht wurde am 19.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
