
Das teilte der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Klein, mit. Das ausgezeichnete Kölner Projekt „Shalom-Musik“ ist ein Festival für jüdische Musik, das kulturelle Teilhabe und demokratische Werte stärken soll. Dazu erklärte Klein: "Dem Projekt gelingt es auf eindrucksvolle Weise, jüdisches Leben im Kölner Raum für alle erfahrbar zu machen. Mit einem vielfältigen kulturellen Angebot erreicht der Verein ein sehr breites Publikum und schafft eine nachhaltige positive Wirkung unter Einbindung jüdischer Institutionen.“
Die drei 18-Jährigen Berliner Gewinnerinnen wiederum organisieren Stadtrundgänge durch die Hauptstadt, bei denen sie über früheres und heutiges jüdisches Leben aufklären. Deren Initiative mache jüdisches Leben in Berlin niedrigschwellig und auf sehr sympathische Weise sichtbar und könne als Vorbild für ähnliche Initiativen bundesweit dienen, erläuterte Klein.
Der Ehrenamtspreis wird seit 2022 vom Antisemitismusbeauftragten ausgelobt und ist in beiden Kategorien mit je 5.000 Euro dotiert. Den Angaben zufolge wählte eine sechsköpfige Jury unter der Leitung Kleins die Gewinnerteams einstimmig aus fast 70 Bewerberinnen und Bewerbern aus.
Diese Nachricht wurde am 30.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
