
Das für Lateinamerika zuständige US-Südkommando Southcom erklärte, das Boot sei am Drogenhandel beteiligt und auf bekannten Schmuggelrouten im Ostpazifik unterwegs gewesen. Zwei weitere Männer überlebten den Angriff demnach. Die US-Küstenwache leitete Suchmaßnahmen ein.
Das gewaltsame Vorgehen der US-Regierung gegen solche Boote ist umstritten. Juristen und Menschenrechtsgruppen sehen darin einen Verstoß gegen das Völkerrecht mit außergerichtlichen Tötungen. Die US-Regierung hat in keinem Fall eindeutige Beweise vorgelegt, dass die attackierten Schiffe tatsächlich in den Drogenhandel verwickelt waren.
Diese Nachricht wurde am 17.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
