US-Bundesstaat Arizona
Ein Toter und mehrere Vermisste nach Sturzflut im Grand Canyon

Im Grand Canyon im US-Bundesstaat Arizona ist ein Mensch bei einer Sturzflut ums Leben gekommen, mindestens 15 werden möglicherweise vermisst. Die Verwaltung des Nationalparks erklärte, sie versuche deren Verbleib zu klären.

    Der Bright Angel Creek in der Nähe der Phantom Ranger Station im Grand Canyon, Arizona, nach einer Sturzflut infolge von Unwettern.
    Es gab eine Sturzflut nach schweren Unwettern im Grand Canyon. (Parth Desai / Parth Desai / AP / dpa / Parth Desai)
    Teile des Parks wurden vorerst geschlossen, darunter Hotels und andere Unterkünfte. Zahlreiche Menschen wurden in Sicherheit gebracht.
    Die Überschwemmungen hatten sich auf der Nordseite des Grand Canyons ereignet, wo ein kleiner, nur zeitweilig Wasser führender Bachlauf zum Colorado River führt und dabei rund 1.800 Meter an Höhe verliert.
    Die Wassermassen zerstörten Fußbrücken und veränderten die Landschaft erheblich. Die Sturzflut beschädigte zudem die einzige Wasserleitung, die Touristen und Bewohner des Nationalparks mit Wasser versorgt, wie die Parkverwaltung mitteilte.
    Diese Nachricht wurde am 31.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.