Mexiko
Einer der meistgesuchten mexikanischen Drogenbosse getötet - USA begrüßen Tod

In Mexiko ist einer der meistgesuchten Drogenbosse von Sicherheitskräften getötet worden.

    Es zeigt ein Fahndungsfoto des mexikanischen Drogenkartellboss Cervantes, auf den ein Kopfgeld von 10 Millionen US-Dollar ausgesetzt war. Daneben sind Fotos von Schusswaffen zu sehen. Vor den aufgestellten Bildern liegen schwarz-verpackte Päckchen.
    Im Jahr 2024 erhöhten die USA das Kopfgeld auf „El Mencho” von 10 auf 15 Millionen US-Dollar. (picture alliance / ZUMAPRESS.com / K.C. Alfred)
    Das Verteidigungsministerium bestätigte den Tod von Cervantes. Der ehemalige Polizist, der auch als „El Mencho“ bekannt ist, führte seit 2011 ein Drogenkartell an. Die USA setzten eine Belohnung von 15 Millionen Dollar auf ihn aus und stuften das Kartell als ausländische Terrororganisation ein. Laut den amerikanischen Behörden hatte es Verbindungen bis nach China und Australien.Neben dem Handel mit Fentanyl und Kokain ist das Kartell den Angaben zufolge auch in die Schleusung von Migranten, Diebstahl von Rohstoffen sowie Waffenhandel verwickelt.
    Der stellvertretende US-Außenminister Landau bezeichnete die Tötung des Drogenbarons wörtlich als "großen Fortschritt für Mexiko, die USA, Lateinamerika und die Welt".
    Diese Nachricht wurde am 22.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.