
Fernsehbilder zeigen Demonstranten am Strand von Benítez, die Gegenstände in die Flammen werfen. Dort campieren viele aus Marokko gekommende Menschen. Zu ihnen zählen auch unbegleitete Minderjährige. Die Polizei in Ceuta trennte die Protestteilnehmer und Migranten. Die Einheimischen hatten zuvor bereits versucht, Fahrzeuge des Roten Kreuzes zu stoppen, die Wasser und Lebensmittel lieferten. Ende Juli hatten schätzungsweise 80.000 Menschen aus Marokko schwimmend die spanische Exklave an der nordafrikanischen Küste erreicht, mindestens 96 ertranken auf dem Weg. Mehrere tausend Migranten halten sich nach wie vor auf dem Gelände auf.
Ceuta zählt als spanisches Territorium zur EU, ist aber nicht Teil des Schengen-Raums.
Diese Nachricht wurde am 28.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
