
Einige Bundesbeamte würden ab heute das Gebiet verlassen, erklärte der demokratische Bürgermeister Frey auf X. Er werde darauf drängen, dass auch die übrigen nach Minneapolis gesandten Bundesbeamten die Stadt verließen. In dem Telefonat habe Trump zugestimmt, dass "die aktuelle Situation nicht weitergehen" könne, so Frey. Zuvor hatte bereits Trumps Sprecherin Leavitt betont, dass auch der US-Präsident keine Gewalt auf den Straßen Amerikas sehen wolle. Zugleich machte sie die regierenden Demokraten im Bundesstaat Minnesota für diese Gewalt verantwortlich, weil sie sich der Abschiebepolitik Trumps widersetzten.
Beamte der US-Grenzschutzbehörde hatten am Samstag am Rande einer Abschiebe-Razzia in Minneapolis den 37-jährigen Krankenpfleger Alex Pretti erschossen. Das Heimatschutzministerium sprach zunächst von Notwehr, weil Pretti bewaffnet gewesen sein soll. Videoaufnahmen von dem Vorfall lassen erhebliche Zweifel an diesen Schilderungen aufkommen.
Diese Nachricht wurde am 27.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
