Nach langem Streit
Einigung mit Dänemark und Grönland: USA wollen Militärpräsenz auf Grönland ausweiten

Die USA wollen ihre Militärpräsenz auf Grönland ausweiten. Wie US-Präsident Trump mitteilte, gibt es darüber eine Einigung mit Dänemark und der Arktisinsel. Seinen Angaben zufolge werde die Souveränität Grönlands nicht beeinträchtigt.

    Das Inspektionsschiff HDMS Vaedderen der dänischen Marine läuft aus Nuuk aus.
    Ein Inspektionsschiff der dänischen Marine vor der Küste von Grönland. (Archivbild) (IMAGO / Ritzau Scanpix)
    Trump hatte in der Vergangenheit mehrfach gedroht, die Insel zu annektieren und dies mit einem mangelnden Schutz durch Dänemark begründet. Nun teilte er mit, die Einigung gewähre den USA eine dauerhafte Kontrolle über die Sicherheit und andere Belange Grönlands. Details nannte er zunächst nicht.
    Laut den Regierungen von Dänemark und Grönland soll das Abkommen nächste Woche unterschrieben werden. Die dänische Regierungschefin Frederiksen teilte mit, der Grönland-Deal sei gut für die NATO und für Europa. Grönlands Regierungschef Nielsen fügte hinzu, das Abkommen stärke die Sicherheit der autonomen dänischen Region. Grönland liegt geostrategisch günstig zwischen Nordamerika und Europa. Trump sieht die arktische Region und die rohstoffreiche Insel etwa durch Russland und China bedroht.
    Diese Nachricht wurde am 19.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.